Die toskanische Landschaft hat zu allen Zeiten inspiriert. Dante zum Dichten (Florenz), Puccini zum Komponieren (Lucca), Michelangelo zum Gestalten (Caprese), Leonardo da Vinci zum Erfinden (Vinci). Die Toskaner bewahren das Erbe ihrer Geistesgrößen, ob pompös wie in Florenz oder klein und fein wie im Leonardo-Museum in Vinci. Wer hier vor den nachgebauten Erfindungen des Universalgenies steht, weiß, warum seine Mona Lisa lächelte.
Aber nicht nur Genies werden von der Atmosphäre und dem einzigartigen Licht der Toskana inspiriert. Jeder, der sich schon mal vor eine Staffelei stellen wollte, sollte es hier tun. Im Toscana Resort Castelfalfi gibt es Kurse dafür. Und wenn man dann erst einmal allein mit der Natur ist, den Pinsel in der Hand, die Leinwand vor sich, wird jeder garantiert zum Künstler. Auch wenn die Bilder später nicht in den Uffizien präsentiert werden.
Ausgestellt wird in der Toskana jedoch unendlich viel, 270 Museen gibt es. Die spektakulärste Kunst steht allerdings oft im Freien. Unbedingt besuchen sollte man die riesigen „Kunstgärten“ des Schweizers Daniel Spoerri (bei Siena) und der Französin Niki de St. Phalle (bei Grosseto), die ihre Skulpturen phantastisch mit der Natur der Toskana verschmelzen lassen.
Die Bühne des italienischen Lebens ist die Piazza – in den historischen Städten rund um Castelfalfi liegen einige der schönsten Plätze der Welt. Zum Beispiel der Campo dei Miracolin in Pisa, die Piazza Anfiteatro in Lucca, die Piazza del Campo in Siena. Letztere ist zweimal im Jahr (am 2. Juli und am 16. August) Austragungsort eines waghalsigen Pferderennens, des Palio, das dort seit dem 11. Jahrhundert stattfindet. Ein Spektakel, das Sie sich nicht entgehen lassen sollten.


